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Der damalige Herrscher Ludowig III. von Sildisstein - Mährten vertraute nicht auf die alleinige Stärke des Drachen und führte eine dennoch recht große gut ausgebildete Armee an. Er hatte eingeführt, das jeder Knabe ab dem sechzehnten Winter für ein Jahr eine Kampfausbildung in den Hofkasernen vollführen muss. Mit Mühe und Not wurde die feindliche Armee des entfernten Lande Melision zurückgeschlagen, Großmagier Laran zu Lobeda wurde als Verräter angeklagt und enthauptet. Die Verluste Tael'Dors waren groß. Eine Periode des Hungers brach an, denn Felder und Plantagen verwüstet und zu viele Bauern getötet. So rettete der gute Fischfang das Reich doch noch vor der Katastrophe. Nachdem eine Genesung eingetreten war, errichtete Ludowigs Sohn, Milbert II., als Thronfolger auf Rücken des Drachen eine Wehrfestung. Jahre waren bereits dahingeschieden und auf dem schlafenden Drachen wuchsen bereits Moose und Gräser. Die Festung dient als Mahnmal und sogleich als Hoffnungsträger, das der Drache wieder aus seinem Schlaf erwacht.
Wie die Drachenfestung zu ihrem Namen kam
Der Legende nach beschützte ein Drache das Land Tael'Dor vor hunderten von Jahren. Mit seinen mächtigen Flammen schlug er jede Armee in die Flucht, die das Land angriff. Aber eines Tages wendete sich das Blatt. Der Großmagier Loran zu Lobeda wechselte die Seiten und lief zum Feind über. Er wendete einen mächtigen Fluch an und versetzte den Beschützer des Reiches in einen tiefen Schlaf. Der Drache liegt heute noch an dem Ort, wo er in Schlaf gefallen ist.
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